Buch Dakinis


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Adelheid Herrmann-Pfandt

Ḍākinīs: Zur Stellung und Symbolik des Weiblichen im tantrischen Bud­dhismus.

2., erweiterte Auflage (ergänzt um ein Vorwort von Sylvia Wetzel und ein Nachwort der Au­torin zum aktuellen Forschungsstand, S. 565-93), Marburg: Indica et Tibetica Verlag, 2001.

 

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Inhaltsverzeichnis

 

Einleitung                                                                         1-32
a) Zum Gegenstand der vorliegenden Untersuchung                                      1
Das Phänomen „Göttin“ 1, Ḍâkinîs und Weiblichkeitsbild im tantri-
schen Buddhismus 2, Frage nach dem „Wesen des Weiblichen“ 3, Das
spezifisch Weibliche als Forschungsthema 4, Problematik der bisheri-
gen Forschung 6, Bewertung frauenfeindlicher Aussagen im Buddhis-
mus 7, Diskussion um einen eigenen weiblichen Weg im Buddhismus
10
b) Zu Inhalt und Aufbau der Arbeit                                                  15
c) Verwendete Quellen                                                               19
Kultliteratur 19, <Sarvabuddhasamâyoga->Ḍâkinîjâlasaṃvara-Tantra-
Zyklus 22, Cakrasaṃvara-Tantra-Zyklus 23, Hevajra-Tantra-Zyklus 26,
Texte außerhalb der drei Zyklen 28, Hagiographie 29, Indische und ti-
betische Heiligenlegenden im Vergleich 30, Zur formalen Gestaltung 32

TEIL I
DAS FURCHTBARE WEIBLICHE ALS
ERSCHEINUNGSFORM DER GOTTHEIT

Kapitel 1
Das furchtbare Weibliche in der indischen Religionsgeschichte                     35-80
a) Vorindoarische und vedische Religion 35
Vorindoarische Religion 35, Vedische Religion 37, Anṛtaṃ strî 38, Nirṛti
40, Gespaltenes Weiblichkeitsbild 42
b) Alter Buddhismus im Rahmen der vorhinduistischen Erlösungsreligionen             46
Männlicher Erlösungsweg und weibliche Natur 47, Geringere religiöse
Befähigung der Frauen 48, Geschlechtswandel als Ausweg 50, Bedro-
hung des Heilsweges durch die Frauen 51, Didaktische Funktion der
Frauendiskriminierung? 52
c) Bhakti-Bewegung und Mahâyâna                                                     54
Höchste Erlösungsgottheiten 54, Kṛṣṇa und das hinduistische Frauen-
ideal 56, Bhakti-Göttinnen 58, Mahâyâna 59, Identität von Saṃsâra und
Nirvâṇa 59, Bodhisattvas 60, Prajñâpâramitâ 61, Eine „männliche Göt-
tin“ 63, Fortexistenz der Spaltung 64
d) Śiva, Śakti und Tantrismus                                                       66
Der „erotische Asket“ 66, Die dämonische Gefolgschaft Śivas 68, Śakti
70, Durgâ und das hinduistische Frauenideal 71, Kâlî 71, Tod und Wie-
dergeburt durch die Göttin 71, Tantrismus 72, Tantrische Polarität 73
und Vereinigung 74, Stellung der Frauen im Tantrismus 75, Gleichstel-
lung 75, Diskriminierung des weltlichen 76 und Überhöhung des reli-
giösen Weiblichen 77, Fortdauer der Spaltung 77
e) Zusammenfassung                                                                  79

Kapitel 2
Zur Symbolik des furchtbaren Weiblichen                                          81-112
a) Fragestellung und Methodisches                                                   81
Ableitung des Weiblichen vom Männlichen in indischer 81 und westli-
cher Tradition 82, Ableitung des Männlichen vom Weiblichen 83, „Ma-
triarchal“ und „patriarchal“ 83, BACHOFEN 83, JUNG und NEU-
MANN 85, Projektionscharakter matriarchaler und patriarchaler Sym-
bolik 86, JUNGsche Psychologie und tantrischer Buddhismus 86
b) Grundlegendes zur „matriarchalen“ und „patriarchalen“ Symbolik                   88
Matriarchale Symbolik 88, Natur- und Weisheitsgöttinnen 88, Physi-
sche Mutterschaft und matriarchale Symbolik 88, (1) Symbolik des Ge-
fäßes 88, (2) Symbolik der Geburt 89, Sohnesgeburt 89, Wiedergeburt
90, Geburt des Geistes aus der Natur 91, (3) Symbolik der nährenden
Mutter 91, Naturnähe matriarchaler Symbolik 92, Patriarchale Symbo-
lik 92, ihre „Widernatürlichkeit“ 93, Trennung des Sohnes von der
Mutter 93, Männlich gleich Nicht-Weiblich 93, Männliche Selbstfin-
dung und Geist-Natur-Dualismus 95, „Ungeborenheit“ des patriarcha-
len Geistes 96, Von der Ableugnung zur „patriarchalen Usurpation“
der Geburt 98, patriarchaler Zeugungsmythos 98, patriarchale Selbst-
täuschung 99
c) Das furchtbare Weibliche                                                        100
Der dunkle Aspekt der Mutter Natur 100, Matriarchale Symbolik des
furchtbaren Weiblichen 101, Tod als Teil des Lebens 101, Tod und Wie-
dergeburt 103, Patriarchale Symbolik des furchtbaren Weiblichen 104,
Bedrohung des Männlich-Geistigen 104, Das Weibliche als das Tötende
105, Tod und Sexualität 105, Erlösung vom Weiblich-Naturhaften und
vom Tode als patriarchales Heilsziel 106
d) Das gespaltene Weiblichkeitsbild und seine Überwindung                          107
Innere Widersprüchlichkeit der patriarchalen Geist-Natur-Trennung
107 und des gespaltenen Weiblichkeitsbildes 108, Paradoxie natur-
feindlicher Symbolik 109, Prajñâpâramitâ als Beispiel 109, Ausgren-
zung des Weiblichen keine Lösung 110, Aufhebung des Dualismus 110,
Rücknahme der Projektion 111, Ganzwerdung unter weiblicher „Füh-
rung“ 112, Die Rolle der Ḍâkinî im tantrischen Buddhismus 112

TEIL II
MUTTER ALLER BUDDHAS
UND URBILD DER ERLEUCHTETEN FRAU:
DIE DÂKINÎ IN MYTHOS UND KULTUS
DES TANTRISCHEN BUDDHISMUS

Kapitel 3
Erscheinungsformen der Ḍâkinîs im tantrischen Buddhismus                        115-160
a) Hinduistische Dämoninnen und buddhistische Göttinnen 115
Etymologie von „Ḍâkinî“ 115, Der hinduistische Hintergrund 116,
Aufnahme in den Bhairava- und in den buddhistischen Cakrasaṃvara-
Kult 117, Lokaḍâkinîs und Jñânaḍâkinîs 118, Individuelle Ḍâkinî-
Gestalten im Pantheon 122
b) Ḍâkinîs im tantrisch-buddhistischen Pantheon                                        124
Gottheiten des Pantheons 124, Friedliche und furchterregende Aspekte
der Buddha-Natur 125, Ḍâkinîs 126
c) Die Ḍâkinî als Gegenstand der Meditation                                            127
Gottheiten als Projektionen 127, Das tantrische Sâdhana 127, Identifika-
tion mit der Meditationsgottheit 128, Geschlechtsspezifische Aspekte
der Identifikation 129
d) Ḍâkinîs in menschlicher Verkörperung                                                131
Tantrapraktizierende Frauen 131, Erleuchtete Frauen 132, Inkarnierte
göttliche Ḍâkinîs 132, Mütter bedeutender Heiliger 134, Alle Frauen
134
e) Die Ḍâkinî als Spenderin der Initiation                                             136
Initiation und Wiedergeburtssymbolik 136, Spontane Vision und Initia-
tion 138, Kultische Initiation 138, Ritual als Initiation 140, Lebenslauf
als Initiationsweg 140
f) Die Ḍâkinî als inneres Prinzip                                                      141
Weisheit, Leerheit 141, Bewegung 142, Inspiration 142, Körperbewußt-
sein 143, Personifikation aller Buddha-Weisheiten 143, Integration von
Körper und Geist 144
g) Guru, Deva, Ḍâkinî                                                                  146
Funktion der „Drei Wurzeln“ 146, Yi dam 149, Ḍâkinî und Yi dam 149,
Die „Drei Wurzeln“ und die „Drei Juwelen“ 150
h) Zur Polarität von Yi dam und Ḍâkinî                                                 152
Männlich-weibliche Polarität 152, Meditative Identifikation mit dem
göttlichen Paar 152, „Asymmetrie“ der tantrischen Polarität 153, Das
Fehlen des Ḍâka 154, Bedeutung der erotischen Symbolik der Tantras
für die Ḍâkinî-Mythologie 155, Ḍâkinî-Symbolik geschlechtsspezifisch
156
i) Jenseitiges Ḍâkinî-Reich und irdisches Uḍḍiyâna                                     157
Reine Buddhafelder und jenseitiges Ḍâkinî-Reich 157, Uḍḍiyâna: Geo-
graphischer Hintergrund 158 und Mythifizierung 159, Das Ḍâkinî-
Reich im eigenen Innern 160

Kapitel 4
Die Geburt                                                                          161-176
a) Verkündigung der Geburt                                                             161
Vorgeburtsträume und -visionen 161, Reinigung der Mutter 162, Reini-
gung als mystischer Tod 164, Das Eingehen der Gottheit in die Mutter
167, Vorankündigung der Geburt 168
b) Geburt einer Ḍâkinî                                                                 171
Erkennbarkeit eines inkarnierten Kindes 171, Körperzeichen einer
Ḍâkinî 171, ~ eines künftigen Buddha bei Mädchen 172
c) Die Mutter als Ḍâkinî                                                            174
Erkennbarkeit einer Mutter als Ḍâkinî 174, Geistige und leibliche
„Buddha-Mutter“ 174, Merkmale der Mutter eines Buddha und Ḍâkinî-
Merkmale 175, Rolle als „Mutter aller Buddhas“ im Widerspruch zur
Buddhaschaft der Ḍâkinî? 176

Kapitel 5
Die Botin der Weisheitssphäre erscheint                                          177-183
Erste Begegnungen mit Ḍâkinîs: in ausweglosen Situationen 177, nach
der Weltflucht 178, in der Kindheit 178, Widerstand der Eltern 178, Ti-
lopa 179, Ergebnis 182

Kapitel 6
Erkenntnis um den Preis des Todes                                                184-275
a) Das furchtbare Gesicht der Ḍâkinî                                                184
Nicht-Selbst-Lehre 184, Mystischer Tod und Leichenstättenmeditation
185, Göttinnen der Leichenstätten 186, Überwindung der Furcht 189,
Verwandlung der Ḍâkinîs 190
b) Die Überwindung der Ḍâkinîs als Initiationserfahrung                             191
Bedrohung durch menschenfressende Ḍâkinîs und ihre Überwindung
durch Meditation 191, Jâlandhari-pa 191, Padmasambhava 194, Mar-pa
196, Kambala, Virûpa 198, Das Doppelgesicht der Ḍâkinîs 202, Unver-
hüllte Wirklichkeitserkenntnis 203, Tod des Ego 203, Die „Bekehrung“
der Ḍâkinîs 204, Die „dunklen Göttinnen“ im Dienst der Erleuchtung
205
c) Der Weg zur Ḍâkinî als Initiationserfahrung                                      206
Tilopa 206, Nâropa 211, Mar-pa 212, Rva-lo-tsâ-ba rDo-rje-grags 213,
dKon-mchog-’baṅs 215
d) Initiation durch die verschlingende Göttin                                       220
Padmasambhavas Initiation 220, Körper als Ort der Erleuchtung 224,
Geburt als Symbol der Buddhawerdung 227, „Geburt aus dem Lama“
227, Patriarchale Geburtssymbolik 229
e) Prüfungen, Opfergaben und Initiationsträume                                      230
Khyuṅ-po-rnal-’byor 230, Lûi-pa 233, Jo-mo-sman-mo 234
f) Dämonenüberwindung in Ḍâkinî-Ritualen                                            236
Ritualbeispiel aus dem gCod 236, gŚed dur: ein tantrischer Exorzismus
239
g) Dämonenüberwindung in der Ḍâkinî-Ikonographie
am Beispiel der Na-ro-mkha’-spyod-ma                                             242
Ikonographische Beschreibung 243, Überwindung von Neid, Unwis-
senheit und Haß 247, Abkehr vom Ich 251, Überwindung der Gier 252,
Mitgefühl 254, Große Glückseligkeit 257
h) Meditatives Selbstopfer: Das Ritual des gCod                                     259
i) Die Symbolik des Selbstopfers der Ḍâkinîs                                      262
Chinnamuṇḍa-Vajravârâhî 262, Chinnamastâ und Durgâ Mahiṣâ-
suramardinî 268, Selbstopfer als Göttin 271, Mekhalâ und Kanakhalâ
272, Eine Vision der Ye-śes-mtsho-rgyal 274

Kapitel 7
Spirituelte Nahrung von den Ḍâkinîs                                            276-283
Die Ḍâkinî als nährende Mutter 276, Nahrung und Lehre 276, Lûi-pa
276, Saraha 277, Materielle und spirituelle Nahrung 278, Fürsorge für
Asketen 280, Die „Mutter aller Buddhas“ nährt mit Blut: Ye-śes-mtsho-
rgyal 280, Ein Buch als geistige „Nahrung“ 282, ’Jigs-med-gliṅ-pa 282

Kapitel 8
Erkenntnis als Frucht der Liebe                                                284-331
a) Die Ḍâkinî als geheime Gefährtin                                               285
Kukkuripa 285, Tiergestalt der Ḍâkinî 286, Integration des gegenge-
schlechtlichen Poles 287, Versuchung durch weltliche Siddhis 288,
Verwandlung der Ḍâkinî 289, Prajñâ und Upâya 290, Die „Frucht“ aus
der Vereinigung mit der Ḍâkinî 290, gTer-bdag-gliṅ-pa 291
b) Geheime Gefährten von Yoginîs                                                  293
Initiation und Geburt eines Kindes 293, Initiation und geistige „Ge-
burt“ 295
c) Tantrische Partnerschaften                                                     297
„Leidenschaftslose Leidenschaft“ 297, Jo-mo-sman-mo 298, Karma-
mudrâ und Jñânamudrâ 299, Tantrische Partner(in)suche 299, Ma-gcig-
lab-sgron-ma 300, Ḍâkinî- und Yoginî-Typologien nach der Cakrasaṃ-
vara-Tradition 302, Symbolsprache der Yoginîs und Yogins 304, Spra-
che der Ḍâkinîs 306, Stellung der Yoginî/Ḍâkinî im Kult 307, Zu Funk-
tion und Problematik der „niedrigkastigen Frau“ 309
d) Vereinigung im eigenen Innern                                                  314
Mystische Physiologie 314, gTum mo-Meditation 315, Ḍâkinî als Sym-
bol der Lebensenergie 315, Funktion der Ḍâkinî geschlechtsspezifisch
316
e) Yab yum-Ikonographie und Meditationspraxis                                     318
Cakrasaṃvara und Vajravârâhî 318, Merkmale der Yab yum-Ikonogra-
phie 320, Vairavârâhî yab yum 325, Weitere Quellen 328

Kapitel 9
Das „Lebensherz der Ḍâkinî“                                                    332-368
a) Ḍâkinîs und die Begründung neuer Lehrtraditionen                               332
Bewahrung von Lehren im jenseitigen Weisheitsreich 332, Offenbarung
von Lehren durch Ḍâkinîs 333
b) Hilfe und Schutz auf dem Pfad der Meditation                                   337
Trost 337, Warnung 337, Zurechtweisung 338, Nothilfe 338, Mütterli-
cher Schutz 339, Wunscherfüllung 339, Segen 340
c) Hüterinnen der Lehre                                                              341
„Lebensherz der Ḍâkinîs“ 341, Hüterinnen der Geheimüberlieferung
343, Verschlungenwerden durch Ḍâkinîs als Strafe 344, Herrinnen der
Traditionslinien 344, Zusammenführung von Lehrern und Schülern
345, Missionsaufträge 348, Tantrische „Musen“ 349, Klostergründun-
gen 350, Einsiedler 350
d) Verborgene Schätze und die Geheimschrift der Ḍâkinîs                              351
Entstehung und Wesen der gTer ma-Idee 351, Verbergen der gTer mas
354, Ḍâkinîs als gTer ma-Hüterinnen 355, Wiederentdeckung 355, Hilfe
der Ḍâkinîs 356, Symbolschrift der Ḍâkinîs 356, Bedeutung der tantri-
schen Vereinigung für den gTer ston 358, Den „Schatz“ im eigenen
Geist finden 358
e) Vom Wesen der Ḍâkinî-Weisheit                                                     361
Ḍâkinîs und Wendepunkte 361, Abhayâkaragupta 362, Theorie und
Praxis 366, Tantrischer Tabubruch 367, Kantali 368

Kapitel 10
Das Gaṇacakra – Ritual der Ḍâkinîs                                                369-424
a) Zur Grundidee des Gaṇacakra                                                       369
Maṇḍala und Gaṇacakra 369, Makro- und Mikrokosmos 370, Leerheit
als „kosmischer Mutterschoß“ 370, Praxis 371
b) Rahmenbedingungen für ein Gaṇacakra                                               373
Zeitpunkt 373, Kultplätze 376, Teilnehmer/innen am Ritual 377, dPa’
bo’i ston mo und dPa’ mo’i ston mo 378, Gaṇacakras der Ḍâkinîs 379,
menschliche und nichtmenschliche Teilnehmer/innen 381, Gaṇacakras
jenseitiger Ḍâkinîs 382
c) Der Ritualablauf                                                                  384
Vorbereitung 384, Das Ritual 386, Abschluß 388
d) Fleisch und Wein                                                                  389
Identifikation mit den Ḍâkinîs 389, Jenseits von Begierde und Ekel 390,
Der „Siebenmalgeborene“ 391
e) Ḍâkinîjâlasaṃvara                                                                 395
Vereinigung 396, Heruka als Essenz der Ḍâkinî-Schar 397, Der Kreis als
Schoß der Ḍâkinîs 398, Das Maṇḍala des Körpers 400, Glückseligkeit
401, Ḍâkinîvajrapañjara 403
f) Vajragîtis                                                                        407
Entstehungslegenden 408, Offenbarung durch Ḍâkinîs 408, Zur Sym-
bolsprache der Vajragîtis 413
g) Das Gaṇacakra in Indien und Tibet                                                 416
Tshogs ’khor im heutigen tibetischen Kult 416, Gefahr des Mißbrauchs
im ursprünglichen Gaṇacakra 417, Die „18 Raubmönche“ 417, Reform
des Gaṇacakra durch Atiśa 420
h) Göttinnen oder Frauen im „Ritual der Ḍâkinîs“?                                    421

Kapitel 11
Das Ziel wird erreicht                                                            425-455
a) Stufen zur Erleuchtung                                                            425
Niedere Siddhis 425, Erleuchtung als höchste Siddhi 426, Vollendung
des Körpers aus dem Geist 427
b) Visionen und Gaben der Ḍâkinîs                                                    429
Visionen 429, Symbolische Gaben 430, Heilungen 431
c) Die Siddhi des Luftwandelns                                                       433
Das Fliegen als magische Kunst 433, Eingehen in das Ḍâkinî-Reich 435,
Das Ḍâkinî-Reich im eigenen Innern 437
d) Magischer Gebrauch der Ḍâkinî-Mantras                                             438
Schadenszauber 438, Verwandlungszauber 439, Liebeszauber 440, Der
Yogin als „Herr der Ḍâkinîs“ 441
e) Die Vollendung                                                                    444
Weltliche Siddhis kein Zeichen der Vollendung 444, DreiKörper-Lehre
445, Yi dam-Meditation und Buddhawerdung 446, Erlangung der „He-
rukaschaft“ 447, Nirmâṇakâya 448, Die Ḍâkinî als Yi dam 450, Die
Ḍâkinî als Prototyp weiblicher Buddhaschaft 451, Die Ḍâkinî als Vor-
bild der tantrischen Partnerin 451, Der Körper als Maṇḍala der Gottheit
453

Kapitel 12
Heimgang in das Reich der Ḍâkinîs                                                 456-468
a) Todesbotinnen und Totengeleiterinnen                                              456
Ḍâkinî-Prophezeiungen und Vorzeichen des Todes 456, „Heimholung“
457, Jo-mo-sman-mo 459, Mi-la-ras-pa 460, Ye-śesmtsho-rgyal 460, To-
desdämonin und Seelengeleiterin 461
b) Sun zlog-Rituale                                                                  463
Abwehr der Todesbotinnen 463, Ersatzopfer an Ḍâkinîs 465
c) Vom Tod zur Wiedergeburt                                                          467
Ḍâkinîs als Führerinnen durch das Bar do 467, Ḍâkinîs als Führerinnen
zur Wiedergeburt 467

Kapitel 13
Von der „Mutter aller Buddhas“ zum Urbild der erleuchteten Frau:
Ḍâkinîs und die Stellung des Weiblichen im tantrischen Buddhismus                 469-506
a) Die Ḍâkinî und der Erlösungsweg des Tantrikers                                    469
„Mutter aller Buddhas“ 469, Instrumentalisierung der Frau 471, Vereh-
rung „aller Frauen“ als didaktisches Konzept 473, Die selbständige
Frau als Gefahr 474, Ergebnis 475
b) Zur inneren Struktur der tantrischen Polarität im Buddhismus                      477
Ordensregel im alten Buddhismus 477, Koexistenz von weiblicher Selb-
ständigkeit und Funktionalisierung als Grundstruktur 477, Gaṇacakra
478, Ikonographie der tantrischen Gottheiten 479, Überlegungen und
Folgerungen 480, Hintergründe der Projektion 481, Kult der „ver-
schlingenden Mutter“ 482, Weibliche Nicht-Mütterlichkeit als Bedro-
hung 483
c) Die Ḍâkinî als Symbolgestalt des weiblichen Selbst                               485
Ḍâkinî und männliches Weiblichkeitsbild 485, Ḍâkinî und Anima 486,
Weiblichkeit als „Ergänzungs“-Funktion? 487, Ḍâkinî und weibliches
Selbst-Bild 489
d) Die Ḍâkinî und der Erlösungsweg der Tantrikerin                                  490
Frauen als verkörperte Ḍâkinîs 490, Initiation 491, Mystischer Tod 491,
Identifikation mit der tötenden Göttin 492, Die lehrende Ḍâkinî 494,
Die Ḍâkinî und die tantrische Vereinigung 494, Vereinigung aus weib-
licher Sicht 495
e) Zur Frage der fehlenden „Ḍâka“-Mythologie                                        497
Männliche Gestalten im Yoginî-Lebenslauf 497, weibliches Männlich-
keitsbild und männliches Selbst-Bild 498
f) Ergebnisse und Folgerungen                                                       500
g) Die Ḍâkinî als Führerin zur inneren Ganzheit                                     502
Ganzheit und Weiblichkeit 502, Die spezifisch weibliche Rolle der
Ḍâkinî 502 Überwindung 503 und Integration der patriarchalen Positi-
on 505, Geschlechterhierarchie und höchste Wirklichkeit 506

Abkürzungsverzeichnis                                                            508-509
Literatur                                                                        510-564
A. Indische Quellen                                                                 510
A.1. Tibetische buddhistische Kanon-Ausgaben                                     528
A.2. Verzeichnis der zitierten kanonischen Texte nach Peking-Nummern             528
B. Tibetische Quellen                                                               532
C. Weitere Quellen                                                                  544
D. Sekundärliteratur                                                                545