Menschenopfer in den Anden


Vortrag von Adelheid Herrmann-Pfandt

30.01.2018, 18:30-20:00 Uhr

Menschenopfer in den Anden: Ein unverstandenes Kapitel südamerikanischer Religionsgeschichte

im Rahmen der Ringvorlesung „Inka – Gold. Macht.Gott. 3.000 Jahre Hochkultur“

Völklingen, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
66302 Völklingen / Saarbrücken

Veranstalter: Weltkulturerbe Völklinger Hütte

In so gut wie allen vorkolumbischen Andenkulturen gab es Menschenopfer, und so finden wir auch in der aktuellen Inka-Ausstellung der Völklinger Hütte diverse im Menschenopfer benutzte Kultgegenstände. Uns Heutigen erscheinen diese Rituale barbarisch und werden, um interkulturelle Diskriminierung zu vermeiden, in der Forschung manchmal verschwiegen oder gar geleugnet. Anhand einiger archäologisch besonders gut belegter Beispiele stellt der Vortrag Ritualablauf und Symbolik der Menschenopfer vor und sucht nach Antworten auf die Frage, warum sie für notwendig gehalten wurden und welchem Zweck sie dienten.

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