Biographie


Biographie

geboren 1955 in Göttingen

verheiratet, eine Tochter

Herrmann_Pfandt_AdelheidAkademische Ausbildung: 1975-1983 Studium der Religions- und Geistesgeschichte, Religionswissenschaft, Geschichte, Klassischen Philologie, Indologie, Tibetologie und Indischen Kunstgeschichte in Erlangen und Bonn. 1983 Magister Artium (Religionswissenschaft, Neuere Geschichte, Tibetologie) mit der Arbeit Untersuchungen zur Religionsgeschichte und Mythologie der Dakinis im indotibetischen Raum. 1990 Promotion in Bonn (Religionswissenschaft, Indologie, Tibetologie) mit der Dissertation Dakinis: Zur Stellung und Symbolik des Weiblichen im tantrischen Buddhismus (publiziert 1992 im Indica et Tibetica Verlag, Bonn). 2001 Habilitation in Marburg im Fach Religionswissenschaft mit der Arbeit Eine Quellenkunde des esoterischen (tantrischen) Buddhismus in Indien von den Anfängen bis zum 9. Jahrhundert. 2002 Ernennung zur Privatdozentin für Religionswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. 2009 Ernennung zur Außerplanmäßigen Professorin für Religionswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg

Fortbildungen: 1999 ganzjähriges Intensivstudium der tibetischen Umgangssprache am Manjushree Centre of Tibetan Culture in Darjeeling, Indien. 2007-2008 „Die Sprache der Dinge“: Zertifikatskurs zur Einführung in die Museumspädagogik des Hessischen Museumsverbands e. V.

Studienaufenthalte (nur Übersee): Hongkong, Taiwan, Thailand 1974; Indien 1978, 1983, 1986, 1992, 1998, 1999, 2000, 2002, seit 2006 jährlich; Nepal 1978, 1999; Bangladesh 2007; Japan 1986, 1987; USA 1987, 1992, 2001.

Berufliche Tätigkeiten: 1975-1978 Studentische Hilfskraft am Seminar für Religions- und Geistesgeschichte der Universität Erlangen. 06-12/1984 Wissenschaftliche Hilfskraft am Zentralasiatischen Seminar der Universität Bonn. 1985-1991 Hauptamtliche Aussiedlerbeauftragte der Landsmannschaft Schlesien, Bundesverband, Königswinter. 1991-1994 Wissenschaftliche Assistentin im Fachgebiet Indologie/Tibetologie der Universität Marburg. 04-06/2009 Käthe-Leichter-Gastprofessorin für Frauen- und Geschlechterstudien im Bereich der Religionen Südasiens und Tibets am Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde der Universität Wien.

Freiberufliche Tätigkeiten: 1994ff. Lehraufträge an den Universitäten Bremen, Marburg, Hannover, Göttingen, Frankfurt am Main, Fribourg/Schweiz, Siegen. 1996-1998 Freie Mitarbeit bei der Europäischen Sommeruniversität der Frauen in der Evangelischen Akademie Mülheim/Ruhr. 1997-1998 Freie Mitarbeit an der Landesbibliothek Hannover. 1998ff. in Rundfunksendungen (Saarländ. Rundfunk, HR, ORF, Deutsche Welle etc.). 2008 Wissenschaftliche Reiseleitung (Indien).

Werkverträge und Forschungsstipendien: 1995-1996 Wiedereingliederungsstipendium der Hessischen Landesregierung. 2004 Mitarbeit im DFG-Projekt „Schicksalsdeutung und Lebensgestaltung in japanischen Religionen“ (Prof. Dr. Michael Pye, Marburg). 2006 Werkvertrag zur Herausgabe der lHan kar ma bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien. 2006-2008 Planung und Leitung der Sonderausstellung „Tibet in Marburg“ in der Religionskundlichen Sammlung der Universität Marburg inclusive Herausgabe des Katalogs. 2009-2012 Forschungsstipendium der Horst- und Käthe-Eliseit-Stiftung, Essen, für das Projekt „Vergleichende Studien zur rNying ma pa-Ikonographie“.

Ehrenamtliche Tätigkeiten: 1974-1975 Soziales Jahr am Kinderkrankenhaus Waiblingen. 1976-1978 Mitglied des Sprecherrates der Evangelischen Studentengemeinde in Erlangen. 1992-1994 Mitglied des Konvents der Philipps-Universität Marburg. 1992-1994 Mitglied des Frauenförderbeirats der Philipps-Universität Marburg.

Mitgliedschaften: Deutsche Vereinigung für Religionswissenschaft e. V., Gesellschaft für Geistesgeschichte e. V., Deutsch-Tibetische Kulturgesellschaft e. V., European Society for Trauma and Dissociation, Arbeitskreis Deutsch als Wissenschaftssprache (ADAWIS e. V.).